A.4 Gewaltfreie Kommunikation in Bewegung

  • 2019-08-05, 10:00–12:30, Tent 14
  • 2019-08-06, 10:00–12:30, Tent 14
  • 2019-08-07, 10:00–12:30, Tent 14
  • 2019-08-08, 10:00–12:30, Tent 14

In dem Kurs lernen wir uns mit unseren Gefühlen und Bedürfnissen besser kennen und üben uns im empathischen Miteinander.


Willst du Recht haben oder glücklich sein, beides geht nicht. M.B. Rosenberg

Unsere Art zu sprechen führt oft zu Verletzungen und Distanz. Dies wurzelt tief in der Annahme, dass es so etwas wie Schuld, Recht und Unrecht gibt. Das führt dazu, dass wir Konflikten aus dem Weg gehen oder versuchen zu gewinnen.

In erster Linie wollen wir Kontakt zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen aufbauen, die unser Handeln (in der Regel unbewusst) steuern. Diesen Kontakt wollen wir einerseits über die verbale Sprache, als auch über unsere Körpersprache kennenlernen.

Zusätzlich wollen wir üben, uns selbst und anderen empathisch zuzuhören ohne mit Ratschlägen, Vorwürfen, Kritik, Forderungen und Analysen um uns zu werfen.

Zugrunde liegt dem Ansatz der Gewaltfreien Kommunikation ein zutiefst positives Menschenbild und ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Dies bedeutet ein Zuwachs an eigener Kraft und ein Blick in die Welt jenseits von Verurteilung. Daraus entsteht Kooperation statt Konkurrenz, Mitgefühl statt Vorwurf und Schuldgefühl.